• «Einige Spieler schaffen den Sprung in die Nationalliga»

    Die HSG Nordwest kämpft am kommenden Wochenende in gleich zwei Altersstufen (U15 und U17) um den Schweizer Meistertitel. Ramon Morf, Trainer der U17-Elite erklärt im Interview, was es braucht, damit junge Sportler den Weg zum Handballsport finden und warum die Nordwestschweiz ein Hotspot für talentierte Handballer ist. VG: Herr Morf, wie beurteilen Sie die Titel-Chancen für Ihre Mannschaft nach der knappen Niederlage (23:24, Anm. d. Red.) im Final-Hinspiel? Ramon Morf: Wir haben alles in unseren eigenen Händen. Der Ein-Tore-Differenz kann man im Handball nicht wirklich als Vorsprung bezeichnen. Es geht nun darum, nochmals alle Kräfte zu bündeln. Die Atmosphäre in Birsfelden wird einzigartig sein. Für die Spieler war es schon im Hinspiel sehr speziell vor so vielen Leuten zu spielen und vor der Partie die Nationalhymne zu hören. Zum Spielbeginn merkte man dann auch meiner U17 als auch der U15 die Nervosität an. Beide Teams (die U15 gewann mit 29:24, Anm. d. Red.) fanden danach immer besser ins Spiel und haben sich eine gute Ausgangslage erarbeitet. Die HSG Nordwest gibt es erst seit sechs Jahren. Nun kämpfen bereits zwei Teams um den Titel. Wie ist dieser Erfolg zu erklären? Das hat in erster Linie mit der hervorragenden Arbeit in der gesamten Organisation zu tun. Angefangen bei Michael Röthlin und Michael Gerbl, die das Projekt Junioren-Spitzenhandball 2011 ins Leben gerufen haben. Mit viel Herzblut, grossem Engagement der Trainer, Funktionäre, Eltern und dem grossen Willen der Junioren ist in der Nordwestschweiz eine Handballbewegung entstanden, die auch den nationalen Vergleich nicht scheuen muss. Der Handball bei uns in der Region lebt. Die HSG Nordwest verfügt in den Altersstufen U15, U17 und U19 über Mannschaften in der Elite-Kategorie. Wie ist diese Konstellation einzustufen? Dass wir auf allen drei nationalen Stufen Elite spielen können ist absolut aussergewöhnlich. Nicht einmal die Kadetten Schaffhausen können das von sich behaupten. National können das nur noch GC/Amicitia Zürich, Suhr/Aarau, Pfadi Winterthur, die SG Pilatus und St. Otmar St.Gallen vorweisen. Welche Rolle spielt das Regionale Leistungszentrum und die Möglichkeit der Sportklassenangebote? Eine ganz zentrale. Dank diesem Angebot ist es den talentierten Junioren möglich, zusätzliche Trainingseinheiten zu absolvieren. Neben den vier Einheiten mit der HSG oder mit dem Stammverein kommen bis zu vier weitere individuelle Einheiten im technischen und athletischen Bereich am RLZ hinzu. Die Heimatvereine der Spieler erstrecken sich über die ganze Region. Inwiefern profitiert Handballregion Nordwestschweiz von diesem Förderprogramm? Natürlich geht es in erster Linie um die Freude am Handball. Am Ende soll mit Hilfe von diesem Netzwerk aus regionalen Vereinen, in welchen hervorragende Juniorenarbeit geleistet wird, und dem Regionalen Leistungszentrum die Entwicklung der Spieler aus der Region gefördert werden. Der aktuelle Erfolg gibt dem Projekt recht. Es würde mich nicht überraschen, wenn wir aus den aktuellen HSG-Teams einige Spieler in der Nationalliga wiedersehen. Wo gibt es noch Optimierungspotenzial? Das liegt ganz klar im finanziellen Bereich. Im Moment trägt der TV Birsfelden 100 Prozent der Kosten und organisatorischen Aufgaben für die HSG Nordwest. Wir sprechen hier von einem tiefen sechsstelligen Betrag. Es werden einige gute Ideen diskutiert, wie man diese finanzielle Last auf verschiedene Schultern verteilen könnte, denn letztlich profitieren alle Vereine in der Region von einem starken Handballnachwuchs.  Playoff-Finalspiele U15 und U17 Elite Rückspiele: 27./28. Mai 2017 Samstag 27.5.: U15 Elite: HSG Nordwest – GS Stäfa           15.00 Uhr Birsfelden Sporthalle Sonntag 28.5.: U17 Elite: HSG Nordwest – HSC Suhr/Aarau   15.00 Uhr Birsfelden Sporthalle www.tvbirsfelden.ch     Read More
  • Max Dannmeyer verlässt den RTV Basel

    Max Dannmeyer verlässt den RTV Basel und wechselt auf die kommende Saison zu GC Amicitia Zürich in die Nationalliga A. Der 23-jährige Rückraumspieler spielte in den vergangenen drei Saisons bei den Realturnern, stieg mit den Baslern in der Saison 14/15 in die NLA auf und in der abgelaufenen wieder ab. www.rtvbasel.ch Read More
  • Katrin Leumann mit Bänderriss out

    Die Riehener Mountainbikerin Katrin Leumann wird das Pech nicht los. Am vergangenen Samstag sollte für die 35-Jährige die Weltcup-Saison im tschechischen Nove Mesto beginnen. Doch den Start am Cross-Country-Rennen musste Leumann verletzungsbedingt absagen. Beim Einfahren auf der Weltcup-Strecke stürzte die Europameisterin von 2010 und zog sich dabei einen Bänderriss am linken Fuss zu.    Read More
  • Gladiators unterliegen den Grizzlies

    Die Gladiators beider Basel können den Anschluss an die Tabellenspitze nicht wieder herstellen. Im Duell mit den zweitplatzierten Grizzlies aus Bern unterliegen die Basler mit 13:26. Nach dem ersten Quarter lagen die Gladiators noch mit 7:0 in Front. Doch schon zur Pause konnten der amtierende Schweizer Meister den Rückstand in eine komfortable 20:7-Führung umwandeln und das Spiel schliesslich verdient für sich entscheiden. Das Team von Dwaine Wood muss hingegen die dritte Saisonniederlage einstecken und verpasst den Sprung auf Rang zwei. www.gladiators.ch Read More
  • Der Nordstern soll wieder leuchten

    Der FC Nordstern will mit gezielter Juniorenförderung die Basis für eine sportlich bessere Zukunft schaffen.  Die Freude ist grenzenlos an diesem 7. November 2016. Die C-Junioren des FC Nordstern steigen in die Stärkeklasse «Promotion» auf. Hans Hunziker, Präsident des Traditionsvereins strahlt, wenn er von diesem Erfolg berichtet: «Diese jungen Fussballer sind die Zukunft des Vereins. Ein solcher Aufstieg macht Freude und motiviert alle.» Der Inhaber einer Treuhandfirma kann sich noch genau an die glorreichen Zeiten der Nordsterne erinnern. Vizemeistertitel und Cupfinal-Teilnahmen liegen Jahrzehnte zurück. Hunziker trauert diesen Zeiten nicht nach: «Natürlich waren das schöne Erfolge damals, aber wir müssen uns auf die Gegenwart konzentrieren und die Zukunft planen.» Dabei steht für den FC Nordstern die eigene Jugend im Zentrum aller Bemühungen, den Anschluss auch im Aktiven-Fussball wiederherzustellen. Aktiv-Mannschaft soll profitieren Neben zwei Senioren- und einem Aktiv-Team, stellen die Nordsterne 17 Junioren-Mannschaften. Knapp 300 junge Fussballer kicken für den 1901 gegründeten Verein. So viele, wie seit langem nicht mehr, und der FCN erhält laufend Zuwachs. Hunziker zeigt sich sehr erfreut mit der Entwicklung und unterstützt den eingeschlagenen Weg, wo er nur kann. Gut ausgebildete Trainer sollen in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass die erste Mannschaft mit ausschliesslich eigenen Junioren versorgt werden kann. Der sportliche Erfolg sei derzeit sekundär, auch wenn man mit einer 4. Liga-Mannschaft nicht zufrieden ist.  Identifikation stärken Das von Daniel Lüscher und Dominik Schindler trainierte Team kämpft aktuell um den Aufstieg in die 3. Liga. Schindler, der zusätzlich das Amt des Sportchefs bekleidet, erklärt, dass der Verein aus den Fehlern, die man in der jüngeren Vergangenheit begangen habe, gelernt hat: «Keiner unserer Spieler erhält ein Honorar oder Punkteprämien. Wir profitieren als Verein viel mehr davon, wenn wir selbst Spieler ausbilden, denn diese identifizieren sich mit dem Club.» Man sei aber erst ganz am Anfang und gebe sich genügend Zeit, «um vielleicht in zehn Jahren wieder 2. Liga-Fussball spielen zu können.» Ausdruck der neuen Vereinsphilosophie ist des Präsidenten Wunsch nach zehn Jahren das Amt weiterzugeben. Seine Nachfolge soll im nächsten Jahr - nicht ohne Grund - der jetzige Juniorenobmann Stefan Zanocco antreten. Er habe das neue Konzept verinnerlicht und soll mit Hilfe des Vorstands und der vielen freiwilligen Helfer dafür sorgen, dass der Nordstern über dem Rankhof wieder zu leuchten beginnt. www.fcnordstern.ch Read More
  • Amicitia Riehen und BCO Alemannia mit Siegen

    Den frühen Führungstreffer (8.) für die Riehener konnte der FC Dardania zwar umgehend ausgleichen. Danach brachen die Gastgeber allerdings vollends ein. Giuseppe Stabiles Team überrannte den hilflosen Gegner und lag zur Halbzeit mit 5:1 in Führung. Der FCA liess auch im zweiten Umgang keine Gnade walten und liess sechs weitere Treffer folgen. Karim Chafiq glänzte mit einem Hattrick. Dank dem 11:1-Auswärtssieg klettern die Riehener auf Rang sechs, liegen allerdings vier Runden vor Saisonende sieben Punkte hinter dem Leader Arlesheim. Während der FCA den Aufstieg zu verpassen droht, keimt beim BCO Alemannia Basel neue Hoffnung auf. Die Kleinbasler gewannen gegen Transmontanos mit 2:0 und liegen nur noch zwei Punkte hinter dem rettenden Rang neun. www.fcamicitia.ch / www.bcoalemannia.ch Read More
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